Anmerkungen zu meinem Statement in der Pressemitteilung meines Kreisverbandes Nürnberger Land & Roth der Piratenpartei vom 17.04.2023.
Auch wenn es aus Naturschutzgründen durchaus zu begrüßen ist, dass das ICE-Werk nicht mitten im Reichswald errichtet werden wird, ist die Abkehr von einem Standort in der Metropolregion Nürnberg ein herber Schlag für die Region. Viele Arbeitsplätze werden dadurch nun nicht geschaffen und es ist natürlich auch ein Rückschlag für die Verkehrswende in der Region. Statt jedoch die Schuld auf berechtigte Bedenken von Seiten der Umweltverbände und Bürgerinitiativen zu schieben, sollte man lieber die kaum vorhandene Kompromissbereitschaft der Deutschen Bahn hervorheben. Alternative Standorte zu einem Gebiet im Reichswald wurden von Seiten der Deutschen Bahn und der Stadt Nürnberg nie in Erwägung gezogen, geschweige denn angemessen geprüft. Die Folge ist nun, dass die Planungen vorerst auf Eis gelegt wurden und wohl in Baden-Württemberg nach einem anderen Standort gesucht werden soll. Dennoch bin ich froh, dass dadurch das wunderschöne Naherholungsgebiet bei der ehemaligen Heeresmunitionsanstalt Feucht (MUNA) sowie das Natura 2000- und Vogelschutzgebiet des Reichswaldes nun vorerst vor der Zerstörung geschützt sind.
