PIRATEN kritisieren geplanten Sandabbau bei Altdorf

Anmerkungen zu meinem Statement in der Pressemitteilung meines Kreisverbandes Nürnberger Land & Roth der Piratenpartei

Umweltschutz ist derzeit eines der wichtigsten Themen. Um das 1,5°C Ziel des Pariser Klimaabkommens zu erreichen und den Klimawandel aufzuhalten, sind enorme Kraftanstrengungen nötig. Jetzt einen Bannwald und Vogelschutzgebiet für den Sandabbau roden und nach 35 Jahren wieder aufforsten zu wollen, scheint mir sehr kontraproduktiv zu sein. Der Sand leistet als Filter für das Regenwasser einen wichtigen Beitrag bei der Reinhaltung des Grundwassers. Weiterhin allein auf solche endlichen Rohstoffe zu setzen, ist meiner Meinung nach nicht mehr zeitgemäß. Stattdessen sollte man auf die genannten Alternativen wie Recycling, Substitution und Synthese setzen. Den Plan der Wiederaufforstung halte ich für rein symbolisch. Ein derartiges Biotop wieder aufzuforsten scheint kaum möglich, denn in den derzeitigen länger werdenden Dürreperioden scheint eine Bewässerung der neuen Bäume nur schwer möglich. Selbst wenn die Wiederaufforstung funktionieren sollte, würde man es nicht schaffen, alle gefährdeten Vogelarten und sonstigen Lebewesen dort wieder anzusiedeln. Auch durch den Abbau möglicherweise entstehende Schäden am Naturschutzgebiet Röthenbachklamm sind inakzeptabel. Bei den derzeitigen Plänen stellt sich mir außerdem die Frage, wieso man überhaupt noch Vogel- und Naturschutzgebiete ausweist, wenn deren Schutz am Ende immer hinter dem Gewinn von Rohstoffen hintanstehen muss. Das ist eine vollkommen falsche Prioritätensetzung.

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